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D.E.M

Profi

Beiträge: 1 040

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Gamestudio: A8

1

Samstag, 5. Januar 2013, 21:23

Linux

Wollt mal fragen welche Linux-Distribution(en) ihr verwendet oder empfehlen könnt und ein bisschen pro-contra dazu.
Bisher hab ich kaum Erfahrung damit und wollt mich mal ein bisschen schlauer machen. Ein Freund hat mir wärmstens ans Herz gelegt sich mal Ubuntu anzugucken, weils recht intuitiv sein soll, er sagt aber es frisst Ressourcen. Ich richt grade mal Debian ein, weil ich nur gutes gelesen hab und mich die "Freie-Software-Aufmachung" schmunzeln lässt.
Was sind eure Meinungen & Empfehlungen?
Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. - Franz Grillparzer

JustSid

Profi

Beiträge: 1 676

Wohnort: Schland

Beruf: Lead Idiot

Gamestudio: Keine

2

Sonntag, 6. Januar 2013, 13:29

Ich hab hier ein Debian System rennen, allerdings ohne Window manager. Im Prinzip eine absolute barebone Maschine mit einem SSH Server drauf, und das ist auch der Weg über den ich mit dem Debian rede.
Meine zwei Server rennen CentOS 5 und CentOS 6, auch mit denen beiden rede ich nur über SSH (und hin und wieder FTP).

Hab lange Zeit Ubuntu genutzt, aber das ist mir ehrlich gesagt viel zu überladen. Allerdings muss ich dazu sagen das ich auch nie vorhatte Linux als Desktop Ersatz zu nutzen, meine Meinung ist also entsprechend biased. Eine letzte Empfehlung, schau dir mal DragonFly und NetBSD an, zwei wirklich schöne Systeme.
Jabberwock is killing user.

3

Sonntag, 6. Januar 2013, 20:26

@Sid und was machst du damit? oO (außer selbstgespräche führen)
doof ist nur wer doofes tut.

JustSid

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Beiträge: 1 676

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Beruf: Lead Idiot

Gamestudio: Keine

4

Dienstag, 8. Januar 2013, 18:35

Nutzen. Duh.
Hab doch geschrieben das alle drei Instanzen SSH Server spielen, wobei auf den beiden CentOS Maschinen noch allerhand anderer Kram läuft (ein node.js das meinen Blog rennt, RoR für Gitlab, gitolite, FTP, redis, memcached, ein paar Cronjobs die verschiedenen Kram machen etc. pp). Das Debian rennt neben SSH noch Clang 3.2 und die üblichen buildutils, und hat als einzige Aufgabe Firedrake zu kompilieren.
Jabberwock is killing user.

SchokoKeks

Anfänger

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Gamestudio: A7

5

Mittwoch, 9. Januar 2013, 01:49

Momentan benutze ich Arch Linux mit einem KDE Desktop auf meinem Notepad zum arbeiten und auch entwickeln. Ich bin da sehr zufrieden, außer zum Spielen und für das **** Microsoft Office brauch ich nichts anderes mehr.

Früher habe ich auch mal Gentoo Linux draufgehabt, aber die ewigen Kompilier-Zeiten waren mir dann doch etwas zu viel. Bei Gentoo kompiliert man nämlich jedes Paket was man installiert erstmal selber, könnt euch ja überlegen wie lange das bei firefox, open office und KDE dauert.

Beide Distros haben ein "rolling release" system, d.h. es gibt anders als bei Ubuntu und Debian keine regelmäßigen Versionen, sondern man bekommt einfach kontinuierlich Updates. Da ist deutlich weniger Qualitätskontrolle, aber das man hat immer schnell die aktuellsten Versionen aller Programme und Bibliotheken.

Beide Distros sind aber nicht für Anfänger zu empfehlen, man muss bei der Installation und Einrichtung sehr viel in Textdateien rumhacken und grob wissen was die üblichen Linux-Pakete machen. Dafür lernst du viel mehr als wenn du einfach nur ein Ubuntu drauf klatscht.

Ich würde dir OpenSuse ans Herz legen. Es hat einen KDE Desktop und ist leicht einzurichten.
Ubuntu nutzt mit dem Unity-Desktop seit ein paar Jahren eine Windows 8 ähnliche Oberfläche bei der davon ausgegangen wird das man normalerweise nur ein Programm maximiert benutzt. Das neue Gnome sieht ähnlich aus. Deshalb tu ich das persönlich nicht mehr empfehlen.

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